Anlegestelle in Gebersdorf am Aischweg

Anlegestelle GebersdorfFotos: Jochen Soyk

Eine Augenweide war sie schon lange nicht mehr, die ehemalige Anlagestelle am Aischweg. Wie wir aus der Sitzungsvorlage zur Beratung im Werkausschuss SÖR entnehmen konnten, wurde die Bootsanlegestelle Gebersdorf jahrzehntelang durch Fahrgastschiffe genutzt, die Personenschifffahrt und der Betrieb der Anlegestelle dann jedoch vor ca. 5 Jahren aufgegeben.

Solange der Vertrag mit der Schifffahrtsgesellschaft bestand, war der Vertragspartner vertraglich verpflichtet, den Vorplatz mitsamt der vorhandenen Vegetation (insbesondere der Bäume) zu pflegen und für die Verkehrssicherheit zu sorgen. Es handelte sich bei dieser Fläche somit nicht um eine öffentliche Grünfläche. Mittlerweile sind Bestandsschäden größeren Umfangs aufgetreten, so dass die Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleistet werden kann. Aufgrund dessen wurde der Bereich um die ehemalige Anlegestelle abgesperrt.Anlegestelle Gebersdorf

Aufgrund eines Antrags unsere Gebersdorfer Stadträtin Katja Strohhacker hat die Verwaltung nunmehr einen Vorschlag zur weiteren Perspektive der Fläche rund um den stillgelegten Bootsanleger in Gebersdorf vorgelegt. Dieser wurde im SÖR-Werkausschuss im Dezember 2018 beschlossen.

Der Verwaltungsvorschlag sieht vor, dass der bei Spaziergängern und Radfahrern beliebte Ort als kleine Grünanlage mit Sitzmöglichkeiten geplant und saniert wird. Das vorhandene Geländer muss aus Gründen der Verkehrssicherheit entfernt werden. Erste Skizzen der Verwaltung sehen vor, dass dieses durch naturnahe Wildstaudenbeete parallel zum Wasser ersetzt werden könnte, die nur teilweise einen direkten Zugang ermöglichen. Mit solchen und anderen Maßnahmen könnte auch die Biodiversität und der Biotopverbund entlang des Kanals gestärkt werden.

Da die Fläche bisher nicht als öffentliche Grünfläche gewidmet war, fiel sie nicht in die Zuständigkeit sowie Pflege von SÖR. Im Hinblick auf die Personalkapazitäten bei SÖR, die Angabe gemäß derzeit alle gebunden sind, können die Planungen für die Umgestaltung erst 2020 erfolgen. Die Sanierung selbst soll dann 2021 erfolgen. Die geschätzten 315.000 Euro Gesamtkosten sollen ebenfalls für den Haushalt 2021 angemeldet werden.

Bis dahin muss die Fläche aus Verkehrssicherungsgründen gesperrt bleiben, bis zur Sanierung wird es lediglich die für die Sicherheit notwendigen Schnitte und Pflegearbeiten am Grün geben. Nach der Sanierung wird die Grünfläche in den üblichen, regulären Pflegerhythmus von SÖR übergehen.

Wir begrüßen grundsätzlich die Planungen zu einer Entwicklung des Geländes zu einer anwohner- / nutzerfreundlich gestalteten kleinen Grünanlage, hatten uns jedoch erhofft, daß das Gelände rund um die Anlegestelle schneller wieder genutzt werden kann. Wir bitten deshalb SÖR die Möglichkeiten einer schnelleren Realisierung nochmals zu überprüfen.

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