Baumschlag in Gebersdorfer Straße

Baumscheibe Gebersdorfer StraßeFotos: Roman Wenzel
Hatten Sie sich auch schon Gedanken gemacht, was mit den leeren Baumscheiben geschieht, die eine Fällaktion im Januar des Jahres u.a. zwischen Einmündung Bibertstraße bis ca. Höhe Einfahrt Lidl hinterließ?
Wie wir schon feststellen konnten, standen diese offensichtlich nicht im Zusammenhang mit den "Fällarbeiten für den Neubauabschnitt der U-Bahnlinie 3" (siehe auch Beitrag hierzu), die entsprechend angekündigt wurden!Baumscheibe Gebersdorfer Straße
Nachfragen von Bürgern, die sich bei uns meldeten und erkundigten ob und wann entsprechende Nachpflanzungen erfolgen würden, zeigten das Interesse der Anwohner. Dabei wurden auch Bedenken geäußert, daß man den Baumbestand, der entlang der viel befahrenen Gebersdorfer Straße zur Verbesserung der Luftqualität beiträgt, bewusst ausdünnen wolle.
 
Wir fragten nach bei SÖR und erhielten folgende Auskunft auf unsere Nachfrage:
 
„Die Bäume, die entlang der Gebersdorfer Straße gefällt wurden, waren abgestorben oder so weit geschädigt, dass sie auch mit revitalisierenden Maßnahmen nicht mehr erhalten werden konnten. Aus Gründen der Verkehrssicherheit mussten sie entfernt werden. Alle Baumstandorte sind für eine Wiederbepflanzung vorgesehen. Im Moment laufen dazu die Instruktionsverfahren, das heißt es wird geprüft, ob aufgrund der unterirdischen Leitungssituation eine Nachpflanzung möglich ist. Bei einem positiven Ergebnis ist eine Nachpflanzung für das Frühjahr 2020 vorgesehen.“
 
Weiterhin wurden wir informiert, daß in Gebersdorf, Rothenburger Straße, Ende Februar eine Birke mit einem Stammdurchmesser von 28 Zentimetern und drei Spitzahorne mit Stammdurchmessern von jeweils 30 Zentimetern gefällt wurden. Die Bäume mussten entfernt werden, um die Sanierungsarbeiten an der Brücke über den Main-Donau-Kanal durchführen zu können. Aufgrund der Nähe zum Brückenbauwerk werden nur zwei Standorte nach Abschluss der Bauarbeiten wieder bepflanzt.
In der Gebersdorfer Straße bei Hausnummer 193 musste Anfang März eine Scheinakazie mit einem Stammdurchmesser von 37 Zentimetern. Der Baum ist bereits abgestorben und erfüllt die Anforderungen an die Standsicherheit nicht mehr. Eine Ersatzpflanzung am gleichen Standort ist vorgesehen.
 
Die Bestandspflegemaßnahmen in den Nürnberger Grünflächen und Parkanlagen wurden gemäß Information SÖR am 28. Februar 2019 abgeschlossen. In der Zeit vom 1. März bis zum 30. September erfolgen aufgrund der Vogelbrutzeit nur noch unumgängliche Eingriffe, die der Verkehrssicherung dienen. Die Fällung von Gefahrbäumen ist das ganze Jahr über möglich.
 

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