Unser Besuch im Freizeitpark Tripsdrill

Bereits kurz vor 6 Uhr in der Früh trafen wir uns mit schlaftrunkenen Augen, aber voller Vorfreude im z.punkt, wo uns der eigens vom Bürgerverein organisierte Bus einsammelte und mit einem kurzen Zwischenstopp in Dinkelsbühl nach Tripsdrill ins tiefste Schwobaländle brachte. Bereits die Hinfahrt wurde zur Gaudi; es gab reichlich Süßigkeiten, es wurde vorgelesen, gespielt, gebabbelt und das Wichtigste: gelacht!

Nach drei Stunden Fahrt saßen wir auf heißen Kohlen, wir wollten endlich den Park erobern!

Wir teilten uns zunächst in überschaubare Kleingruppen auf und schwärmten in verschiedenste Richtungen aus. Nach anfänglichen Orientierungsschwierigkeiten fanden wir mehr oder weniger bald unseren Weg zu den Attraktionen. Vor allem die Achter- und Wildwasserbahnen hatten es uns angetan, aber auch die kleinsten Besucher kamen mit zahlreichen Karussells und Spielhäusern nicht zu kurz. Besonders die Fahrt mit der „Karacho“, einer Hochgeschwindigkeits-Achterbahn mit drei Loopings, kostete einigen Teilnehmern viel Mut. Doch einmal in der Schlange eingereiht, war die Neugier und das Adrenalin stärker als die anfänglichen Bedenken. Zwischenzeitlich haben sich auch die Kleingruppen zu einer großen Gruppe vereint. Zusammen gingen wir nochmals zu den beiden großen Achterbahnen. Hier standen wir vor der großen Herausforderung, und zu vierzehnt in den Zug zu verfrachten.

Aber durch jahrelanges Training in Ubongo und Tetris, meisterten wir auch diese Aufgabe und fuhren alle gemeinsam.

Beim Halbzeittreffen stellten wir fest, dass nicht alle trocken aus der Wildwasserbahn zurück gekommen sind. Die anderen konnten sich das nicht erklären, sind sie doch ebenfalls gefahren, jedoch nicht nass geworden. Daraufhin beschlossen wir, nochmals gemeinsam dort hin zu pilgern um der Ursache auf den Grund zu gehen. Schnell wurde klar: Es wurde manipuliert! Kaum merklich tauchte die eine oder andere Hand ins Wasser um dann, in einem nicht vorhersehbaren Moment einen Wellenbrecher auf die Mitfahrer zu jagen.

Zwölf Stunden später neigte sich auch dieser Tag dem Ende zu. Erschöpft aber zufrieden schlenderten wir zu unserem Reisebus zurück. Noch ein letztes gemeinsames Gruppenfoto und die Rückfahrt konnte beginnen.

Besuch in TripsdrillFoto: Jung

War die Hinfahrt umso aufgeregter, kehrte auf der Rückfahrt allmählich Ruhe ein.

Wir bedanken uns recht herzlich beim Bürgerverein für die Organisation, bei unserem stets gut gelaunten Busfahrer, der uns sicher chauffiert hat und bei allen Beteiligten für den wunderschönen Tag!